Ein bisschen Schlaf muss sein

Ich liebe es zu schlafen. Ehrlich. Schon als Kind hab´ ich mich in der Früh nach dem Aufstehen auf´s Schlafengehen am Abend gefreut. Und seit mein Junior da ist, lieb ich es noch viel mehr, wenn man mich lässt. 🙂 Hier sind meine 8 Gründe, warum Schlaf als Mama/Papa anders ist.

  1. Schlaf in jeder Lebenslage. Bequem liegen, um gut zu schlafen, war gestern. Jetzt kann ich im Sitzen, im Halbliegen, im Stillen, im Auto, im Sessel, in der Badewanne, einfach überall schlafen. Augen zu und weg.
  2. Schlafen, wenn er schläft. Leichter gesagt als getan. Denn Junior schläft untertags fast nur im Kinderwagen, d.h. nix mit Schlaf für Mama. Und dann müssen seine Schlafpausen ja auch noch für Duschen, Essen, Arbeiten, Aufräumen, Putzen, Waschen, etc. genützt werden.
  3. Er schnauft. Junior schläft (noch) bei uns im Zimmer, d.h. ich höre jeden Schnaufer, Strampler (und er liegt fast nie ruhig)…ergo: weniger Schlaf für Mama.
  4. Pfeif auf die REM-Phase. Diese Einschlafphase wird, seit ich Mama bin, definitiv überbewertet. Ich lass sie einfach aus und schmeiß mich direkt in den Tiefschlaf, mit solchen Dingen wie Einschlafphase kann man sich als Mama bei wenig Schlaf einfach nicht aufhalten. 🙂
  5. Er atmet leise. Das Kurioseste ist: schnauft Junior mal nicht laut (siehe Punkt 3), bin ich beunruhigt und lausche ganz nah bei seinem Körper, ob er eh auch atmet. Anstatt einfach mal froh zu sein, wenn er leise vor sich hin schlummert.
  6. Teufelsding Babyphon. Wir sind schon bei der Phase „Kind schläft alleine ein, Mama schleppt sich erschöpft zu Papa auf die Couch“. Einerseits super, weil man zumindest das subjektive Gefühl hat, man hat noch ein Abendleben, auch wenn einem um 21:00 Uhr die Augen zufallen. Andererseits dieses Teufelsding, das man alle paar Sekunden auf Funktionalität überprüft und ans Ohr presst, als kämen dadurch mehr oder weniger Geräusche raus.
  7. Wenig Platz. Im Schlaf ausbreiten ist nicht mehr, denn, wenn er unruhig ist und bei uns schläft, beanspruchen diese 63cm gefühlte zwei Quadratmeter. Liebste Position: daquer mit ausgebreiteten Jesus-Armen.
  8. Das Schönste von allem. Junior schläft mit Mama ein. Dann kuschelt er sich zu mir, dreht sich zu meinem Gesicht, schnappt mit seinem Händchen meine Wange und döst ein. Das beste Gefühl von allen – und schon sind Punkt 1 bis 7 vergessen.

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